Wohnen

Die Wohnsituationen psychisch kranker Menschen sind so individuell wie die Kranken selbst:

Ein kranker, erwachsener Sohn wohnt bei seiner Mutter, eine kranke erwachsene Schwester in der Nachbarwohnung; der erkrankte Partner teilt das gemeinsame Schlafzimmer, die kranke Mutter wohnt im betreuten Heim…

Die Erfahrung der Angehörigen der VASK sind variantenreich. Oft erlebt man, dass ein gewisses Mass an Pflege gewünscht und notwendig ist, sei dies für die Wohnungsreinigung, für den Umgang mit den Finanzen oder schlichtweg für den Erhalt eines sozialen Umfeldes.
Leider ziehen sich kranke Personen aber oft auch völlig vom Umfeld zurück, wechseln den Wohnort, ohne Angehörige zu informieren oder sind für die Nahestehenden nicht erreichbar.

Befinden sich erkrankte Personen in einer schubfreien Phase unterscheiden sie sich jedoch oft in keiner Weise von einer gesunden Person und sind rundherum fähig, ihren Haushalt eigenständig zu führen.

Für Personen, die Hilfe beanspruchen gibt es verschiedene Modelle der Unterstützung:

- betreutes Wohnen in einem Wohnheim oder einer WG
- Wohnbegleitung
- usw.

 

Aktualisiert: 10. April 2014