Stigmatisierung

Belastung der Angehörigen
Die Belastung, der ein Angehöriger einer psychisch kranken Person ausgesetzt ist, ist enorm. Nicht nur die ständigen Zweifel und auch ein „Nicht-an-ihn-Herankommen“ nagen täglich an der einst gesunden Beziehung zum Partner, Elternteil oder Kind.
Es sind auch oft die pflegerischen Aufgaben, die viel Zeit und Energie verschlingen. Auch ein finanzieller Zustupf da und dort in die Kasse des IV-Bezügers kann eine Belastung sein. Und nicht immer verhält sich der Kranke so dankbar, wie man es hofft.
Hinzu kommen Ängste, wie man im Freundes- und Bekanntenkreis, aber auch im Arbeitsumfeld mit dieser Situation umgehen soll. Leider ist es immer noch nicht so, dass über eine psychische Erkrankung wie über ein körperliches Leiden gesprochen werden kann: verständnisvoll und defensiv. Da psychische Krankheiten bei Aussenstehenden noch viel zu oft Szenen aus gruseligen Irrenhaus-Filmen hervorrufen, erleben viele Angehörige, dass zu Ihnen Abstand genommen wird, wenn sie sich vertrauensvoll an Bekannte wenden.
Gegen dieses Stigma arbeitet die VASK in ihrer täglichen Arbeit.
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Aktualisiert: 10. April 2014